Fake News, Deepfakes und KI-Chatbots
Kinder brauchen Werkzeuge, um Inhalte einzuordnen. Und KI-Chatbots als «Freundersatz» haben viele Eltern noch nicht auf dem Radar.
Aktualisiert am 21.09.2026
Fake News und Deepfakes
Mit KI lassen sich Bilder, Stimmen und Videos in Sekunden fälschen. Kinder (und Erwachsene) können echt und falsch immer schlechter unterscheiden.
Was du üben kannst:
- «Warum sehe ich das?» Der Feed zeigt, was Reaktionen auslöst, nicht was stimmt.
- Quelle prüfen: Wer hat das gepostet? Gibt es das auch bei einem seriösen Medium?
- Gemeinsam Beispiele anschauen: Deepfake-Videos zusammen entlarven macht sogar Spass.
KI-Chatbots
ChatGPT, Character.ai, Snapchat «My AI»: Über zwei Drittel der 12- bis 19-Jährigen in der Schweiz haben KI-Tools schon genutzt. Für jüngere Kinder sind Chatbots problematisch, weil sie:
- immer freundlich antworten und so zum «besten Freund» werden können,
- Fehlinformationen überzeugend formulieren,
- Hausaufgaben erledigen, statt Lernen zu unterstützen.
Regel für Primarschulkinder: KI-Tools nur gemeinsam mit Erwachsenen. Ab der Oberstufe: offen darüber sprechen, wofür KI ok ist und wofür nicht.