Kindersicherung in 15 Minuten
Bildschirmzeit (Apple) und Family Link (Google) sind gratis, im Betriebssystem eingebaut und schnell eingerichtet.
Aktualisiert am 21.09.2026
Was du damit regelst
- Tageslimit und Nachtruhe: Ab wann das Gerät gesperrt ist, wie lange am Tag genutzt werden darf.
- App-Installationen: Jede neue App muss von dir freigegeben werden («Kaufanfrage» bei Apple, Freigabe bei Family Link).
- Altersfreigaben: Apps, Filme und Games über der Altersstufe werden ausgeblendet.
- In-App-Käufe: Keine Kreditkarte im Kinderkonto, jede Zahlung braucht dein OK.
- Inhaltsfilter: Grobe Sperre für Pornografie und Gewalt beim Surfen, SafeSearch, YouTube «eingeschränkter Modus».
So gehst du vor
iPhone / iPad
- Auf deinem Gerät: Einstellungen → Familie → Mitglied hinzufügen → Kinderaccount erstellen.
- Auf dem Gerät des Kindes mit diesem Account anmelden.
- Einstellungen → Bildschirmzeit: Auszeit, App-Limits, Kommunikationslimits, Beschränkungen (Inhalte & Datenschutz) setzen.
- Kommunikationssicherheit aktivieren: Nacktbilder in Nachrichten werden verwischt und das Kind gewarnt.
Android
- App Google Family Link auf deinem Handy installieren.
- Auf dem Gerät des Kindes ein Kinderkonto anlegen oder das bestehende Konto verknüpfen.
- In Family Link: Tageslimit, Schlafenszeit, App-Freigaben, Inhaltsfilter für Play Store, Chrome und YouTube setzen.
Ehrlich gesagt
Kindersicherung ist eine Leitplanke, kein Schutzschild. Sie funktioniert zuverlässig bei 6- bis 12-Jährigen. Ab der Oberstufe wird sie aktiv umgangen: Zweitgerät, Handy von Freunden, Werksreset. Je enger die Sperre, desto grösser der Anreiz. Deshalb: mit dem Kind einrichten und erklären, nicht heimlich.